Wiederwahl nicht mehr möglich
Rudolph Giuliani gründet Privatfirma

Der spätestens seit den Terroranschlägen vom 11. September weltbekannte Bürgermeister von New York, Rudolph Giuliani, steigt nach der Amtsübergabe zu Beginn des neuen Jahres groß in die Privatwirtschaft ein. Zusammen mit bisherigen 15 Mitarbeitern der Stadtverwaltung bereitet Giuliani eine Firma für Consulting und Finanzdienstleistungen vor, die nach ihm benannt werden und mit seinem Namen Kunden anlocken soll.

dpa NEW YORK. Mit dabei sind nach Informationen der Zeitung "Daily News" vom Mittwoch so hoch gestellte Persönlichkeiten wie der Feuerwehrpräsident Thomas von und der New Yorker Pressesprecher Sunny Mindel. Der 57-jährige Bürgermeister, der nach zwei Amtsperioden nicht wiedergewählt werden konnte, habe zudem bereits Verträge über zwei weitere Bücher im Umfang von 3 Millionen Dollar unterschrieben (6,6 Millionen Mark/3,37 Millionen Euro). Sein in Kürze erscheinendes Buch "Rudy's Rules" (Rudys Regeln) gilt schon jetzt als Bestseller. Für Vorträge in aller Welt über die Terroranschläge auf New York und deren Folgen könne er mit gut 100 000 Dollar pro Auftritt rechnen.

Auf dem Höhepunkt seiner Popularität hatte Giuliani in den Wochen nach der Zerstörung des World Trade Center zunächst die Möglichkeit einer Änderung der New Yorker Wahlgesetze prüfen lassen, weil er weiterhin im Amt bleiben wollte. Nachdem sich dies als nicht realisierbar erwiesen hatte, wurde ihm der Job des Chefs einer Kommission für den Wiederaufbau des zerstörten Areals im Süden Manhattans angetragen. "Ich möchte aber keine Position als Gehaltsempfänger mehr annehmen", sagte er kürzlich in einer Talk Show.

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