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Wiener Börse Schluss: Gewinnmitnahmen am Nachmittag drückten ATX

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei gutem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX < ATX .EAI > fiel 15,79 Punkte oder 0,72 Prozent auf 2 179,73 Einheiten.

dpa-afx WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei gutem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX < ATX .EAI > fiel 15,79 Punkte oder 0,72 Prozent auf 2 179,73 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex 20 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2 200 Punkten.

Wie die meisten europäischen Börsen drehte auch der Wiener Aktienmarkt im Verlauf in die Verlustzone. Ein Händler erklärte den Stimmungsumschwung mit Gewinnmitnahmen, die bei einigen Schwergewichten wie den Banken Bremsspuren im Kurs hinterlassen hätten. BA-CA sanken um 1,94 Prozent auf 59,52 Euro (213 452 gehandelte Stück in Einfachzählung). Erste Bank schlossen mit 35,36 Euro (553 721 Stück) um 2,05 Prozent verbilligt.

Auch voestalpine mussten den Großteil ihrer Gewinne wieder abgeben. Der Stahlerzeuger hatte laut einem Händler "sehr, sehr gute" Ergebnisse zum Halbjahr 2004/05 veröffentlicht. Die Aktien legten 0,67 Prozent auf 50,80 Euro (226 427 Stück) zu. Deutlicher konnten Palfinger von ihren "Superzahlen" zum dritten Quartal mit einem 3,02-prozentigen Anstieg auf 33,14 Euro (19 703 Stück) profitieren.

OMV AG konnten ihre Verluste gegen Sitzungsende hingegen etwas eingrenzen. Ein Händler führte das Minus auf eine drohende Kapitalerhöhung zurück. Die Aktien schlossen mit 200,60 Euro (63 167 Stück) um 1,81 Prozent verbilligt. Der Teilnehmer geht davon aus, dass junge Aktien kaum über der 200 Euro-Marke platziert werden könnten.

VA Tech sanken um 0,78 Prozent auf 57,55 Euro (122 684 Stück). Siemens Österreich hat angekündigt, das Übernahmeangebot für den Linzer Anlagenbauer "in den nächsten Tagen" vorzulegen. RHI verbilligten sich um 1,17 Prozent auf 19,47 Euro (56 185 Stück) und Betandwin gingen mit 21,00 Euro (32 573 Stück) um 2,33 Prozent schwächer aus der Sitzung.

Mit Kursgewinnen beendeten Semperit den Handel. Die Aktien gewannen 2,64 Prozent auf 21,75 Euro (27 355 Stück). Andritz schlossen mit 52,94 Euro (27 721 Stück) um 2,00 Prozent fester. Beide Titel hätten sich zuletzt guten Nachfrage erfreut, hieß es im Handel. Flughafen stiegen um 1,13 Prozent auf 55,42 Euro (15 101 Stück).

In der zweiten Reihe verteuerten sich S & T um 2,76 Prozent auf 13,05 Euro (22 706 Stück), nachdem die außerordentliche Hauptversammlung einen höheren Kapitalrahmen genehmigt hatte. Wolford setzten hingegen ihre zuletzt auffallend schwache Tendenz mit einem Kurssturz um 7,61 Prozent auf 16,26 Euro (108 485 Stück) fort. Bei der Aktie habe nach den enttäuschenden Umsatzzahlen der Vorwoche ein "großes Umdenken" stattgefunden, vermutet ein Händler.

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