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Williams: «Wenn Ralf zurückkommt, steht ein Auto bereit»DPA-Datum: 2004-07-02 11:12:45

dpa: Muss die Formel 1 nach den jüngsten schweren Unfällen, darunter auch der Ihres Piloten Ralf Schumacher, langsamer und noch sicherer werden?

dpa: Muss die Formel 1 nach den jüngsten schweren Unfällen, darunter auch der Ihres Piloten Ralf Schumacher, langsamer und noch sicherer werden?

Williams: «Motorsport ist immer gefährlich, aber Ralfs Unfall war fürchterlich. Er wurde durch einen Reifenschaden ausgelöst. Auch Felipe Massas Crash war schlimm. Die Rennwagen sind sehr schnell, und ich denke, der Internationale Automobilverband hat mit seiner Forderung, die Geschwindigkeit zu verringern, Recht.»

dpa: Stehen Sie in ständigem Kontakt mit Ralf Schumacher?

Williams: «Ich habe am Donnerstag erstmals mit ihm seit seinem Unfall gesprochen. Er geht ihm den Umständen entsprechend gut. Er hat Gott sei Dank nicht noch schwerwiegendere Verletzungen erlitten.»

dpa: Wie sehen Sie seine Zukunft in der Formel 1, speziell bei Williams-BMW?

Williams: «Wenn Ralf wieder zurückkommt, steht ein Auto für ihn bereit.»

dpa: Was sagen Sie zu den Gerüchten, dass er nächstes Jahr zu Toyota wechseln soll?

Williams: «Das ist möglich, aber ich möchte dazu nichts sagen.»

dpa: Wann fällt die Entscheidung, ob Schumacher bei Williams-BMW bleibt?

Williams: «Wir geben unsere Fahrer für 2005 gegen Saisonende bekannt.»

dpa: Hier in Magny-Cours ersetzt Testpilot Marc Gené Schumacher. Ist schon entschieden, ob er auch die restlichen acht Grand Prix fahren wird?

Williams: «Wir schauen uns seine Vorstellung in Frankreich genau an, analysieren seine Leistung nach dem Rennen und entscheiden dann.»

dpa: Stimmt es, dass Sie planen, Ihren früheren Piloten Jacques Villeneuve oder den zweimaligen Weltmeister Mika Häkkinen als Schumacher-Ersatz zu verpflichten?

Williams: «Ich beteilige mich nicht an solchen Spekulationen.»

dpa: Und wie läuft die Zusammenarbeit mit Ihrem Partner BMW?

Williams: «Wir arbeiten immer besser zusammen. Die Integration geht gut voran. Wir haben täglich einen intensiven Meinungs- und Informationsaustausch auf den verschiedenen Ebenen. Wichtige Basisprojekte entwickeln sich gut. Unser Hauptziel bleibt, unser Rennauto sehr schnell schneller zu machen, um wieder richtig konkurrenzfähig zu sein. Und dann hoffen wir natürlich, eines Tages wieder Weltmeister zu werden.»

dpa: Hoffen Sie auf ein ähnliches Wunder wie im Vorjahr, als zur Saisonmitte die Wende eintrat?

Williams: «Das war kein Wunder, sondern das Ergebnis effektiver Arbeit. Wir steigerten uns durch einige Verbesserungen von Österreich an. In Monaco kamen weitere Entwicklungsschritte, und das haben wir fortgesetzt.»

Elmar Dreher, dpa

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