Windböen behinderten die Springer
Zweites Weltcup-Skispringen nach Sturz abgesagt

Das zweite Weltcupspringen im finnischen Kuusamo konnte nicht beendet werden. Nach einem schweren Sturz des Österreichers Thomas Morgenstern wurde der Wettbewerb abgebrochen.

HB BERLIN. Das zweite Weltcupspringen im finnischen Kuusamo ist nach einem schweren Sturz abgesagt worden. Einen Tag nach dem Weltcup-Auftakt wurde am Samstag der Österreicher Thomas Morgenstern nach dem Absprung von einer Winböe erfasst, überschlug sich im Flug und prallte mit voller Wucht mit dem Rücken auf den Hang.

Erst nach einer kurzen Bewusstlosigkeit war der 17-Jährige ansprechbar. Zur Stabilisierung der Wirbelsäule wurde dem Österreicher eine Halskrause angelegt. «Das war ein ganz übler Sturz. Er war die ganze Zeit ansprechbar, aber er wird zumindest am Unterschenkel eine Fraktur erlitten haben. Über alles andere möchte ich nicht spekulieren», sagte der deutsche Teamarzt Ernst Jakob.

Zuvor war Morgensterns Teamkollege Andreas Kofler ebenfalls schwer gestürzt, bei ihm wurden aber keine schwerwiegenden Verletzungen diagnostiziert. Zum Zeitpunkt des Abbruchs lag Maximilian Mechler aus Isny auf Platz drei.

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