Windkraft
Wandernder Lattenzaun produziert Strom

Die einzelnen Latten aus Leichtmetall-Streifen sind an drei parallelen Keilriemen befestigt, die zwischen zwei hohen Masten drehbar gespannt sind. Die Latten stellen die Windschaufeln dar und sammeln die Energie, die den Lattenzaun in Schwung bringt.

Die beiden lokalen Unternehmen Enerlim und Necesa haben die Technologie der sogenannten Aerogeneratoren entwickelt, die den hohen Windmühlen Konkurrenz machen soll.

Die Verkaufsargumente gegenüber den bekannten Dreiblättlern: preisgünstiger, modulare Bauweise, einfache Montage ohne Großkräne und keine Ausrichtung zur Windrichtung erforderlich. Die erste Prototypen arbeiten im spanischen Losa-Tal bei Burgos. Sie sollen in diesem Jahr knapp 300.000 Kilowattstunden Strom gewinnen - der Bedarf von 80 Häusern.

Der größte Aerogenerator hat schon stattliche Maße. Die beiden 24 Meter hohen Masten mit den drei Riemenscheiben untereinander stehen 135 Meter auseinander. Die Latten oder Windschaufeln haben eine Länge von 12 Metern - sie kreisen an drei Gummibändern befestigt in 12 Meter Höhe über dem Boden. Die Leichtmetall-Profile der Schaufeln sind so gekantet, dass der Wind aus allen Richtungen gleichmäßig eingefangen wird.

Die elektrische Leistung - der Generator steht am Fuß eines der beiden Masten - bei zehn Metern pro Sekunde Windgeschwindigkeit beträgt 300 Kilowatt. Zwischen 4,5 und 25 Metern pro Sekunde Windgeschwindigkeit sind die rotierenden Lattenzäune einsetzbar. Unterhalb bremst die Reibung zu sehr, oberhalb stoppen pneumatische Bremsen das System, damit es bei Sturm keinen Schaden nimmt.

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