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Windows-XP-Produktaktivierung angeblich schon geknackt

Das mit einem ausklügelten Kopierschutz versehene Microsoft-Betriebssystem Windows XP ist offenbar bereits wenige Tage nach Markteinführung geknackt worden.

London (ddp). Wie die englische Tageszeitung "The Independent" am Mittwoch in ihrer Online-Ausgabe berichtete, brüsten sich im Internet bereits eine Reihe von Crackern damit, die umstrittene Zwangsregistrierung von Windows XP außer Kraft gesetzt zu haben. Die so genannte Produktaktivierung verhindert, dass eine XP-Version zugleich auf mehreren Rechnern installiert wird.

So genannte "Cracker" haben es dem Bericht zufolge geschafft, eine Hintertür zu öffnen, die Microsoft für Großkunden eingebaut hat. Um zu verhindern, dass Systemadministratoren in Großunternehmen Hunderte von XP-Rechnern einzeln registrieren müssen, wurde ein so genannter "Corporate Key" eingeführt.

Mit diesem Schlüssel lässt sich das Betriebssystem ohne Registrierungszwang installieren. Offenbar ist es den Crackern gelungen, XP zu modifizieren und die Produktaktivierung mit einem nachgebildeten "Corporate Key" zu umgehen, wie "The Independent" berichtet. Auf diese Weise lässt sich eine XP-Version auf beliebig vielen Rechnern installieren.

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