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Wingas prüft Beteiligung an Nordeuropäischen Gaspipeline

Der Chemiekonzern Basf und Gazprom prüfen für ihre gemeinsame Tochter Wingas eine Beteiligung an der Nordeuropäischen Gaspipeline (Negp).

dpa-afx LUDWIGSHAFEN. Der Chemiekonzern Basf und Gazprom prüfen für ihre gemeinsame Tochter Wingas eine Beteiligung an der Nordeuropäischen Gaspipeline (Negp). Russisches Erdgas werde aufgrund der rückläufigen Produktionsmengen aus der Nordsee bei gleichzeitig steigendem Bedarf immer wichtiger für Mittel- und Westeuropa, teilte Basf am Mittwoch nach einem Treffen des Vorstandsvorsitzenden Jürgen Hambrecht mit Gazprom-Chef Alexej Miller mit.

"Die beiden erfolgreichen Geschäftsbereiche Exploration und Produktion sowie Erdgashandel ergänzen sich ideal in unserem Gas-für-Europa-Konzept", sagte Hambrecht. Die in den 90iger Jahren gegründete Wingas verfügt in Deutschland über ein Pipelinenetz von über 2000 Kilometern, das die großen Gasreserven Sibiriens mit den Absatzmärkten Westeuropas verbindet. Das deutsch-russische Unternehmen beliefert regionale Ferngasgesellschaften, Stadtwerke sowie Kraftwerke und größere Industrieunternehmen.

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