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Winstar: Finanzspritze

Das Breitbandservice-Unternehmen gab heute bekannt, dass es eine Finanzspritze in Höhe von 1,02 Milliarden Dollar bekommt. Fallende Aktienkurse und steigender Konkurrenzdruck vor allem durch Verizon hatten zu einem Bargeldnotstand in der gesamten Branche geführt.

Microsoft

, Compaq und die CSFB geben dem Unternehmen allein 270 Millionen Dollar in Aktien. Laut Unternehmenssprecher Kevin Cavanaugh werden die restlichen 750 Millionen Dollar von Banken und Zulieferern zur Verfügung gestellt. Diese Nachricht beförderte den Kurs der Aktie am Mittwoch bis zu 27 Prozent nach oben, nachdem der Titel seit Anfang des Jahres 55 Prozent gefallen war. Die finanzielle Unterstützung soll vor allem dazu benutzt werden, die bestehende Netzwerkstruktur auszubauen. Voraussichtlich wird der Bargeldbestand bis 2002 reichen.



Bereits in der Vergangenheit hatte Winstar Unterstützung von Lucent Technologies in Höhe von zwei Milliarden bekommen. Analyst Christopher Larsen von Prudential Securities stuft den Titel auf "aggressiv kaufen". Das Brokerhaus Ladenburg Thalmann ist mit der Bewertung etwas vorsichtiger und sieht bei der Aktie von Winstar erst in naher Zukunft Kaufpotential.

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