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Wir Journalisten-Schweine, wir

Die Organisatoren des Weltjugendtags sind höchst besorgt um das Seelenheil der Medienvertreter. Sind ja nicht alle so gegen das Böse gefeit wie die jugendlichen Teilnehmer. Mann, Mann, Mann...

Die Organisatoren des Weltjugendtags sind höchst besorgt um das Seelenheil der Medienvertreter. Sind ja nicht alle so gegen das Böse gefeit wie die jugendlichen Teilnehmer.

Mann, Mann, Mann... Da will man mal sich in Ruhe entspannen vom Weltjugendtag, ist ja auch echt hart, sich als Journalist durch die Massen von Jugendlichen zu kämpfen. Also mal schön ab ans Internet-Terminal im Presse-Zentrum und ein paar Pornos reingezogen.

Und was ist? Gesperrt. Nicht mal über Sex diskutieren darf man, auf die Seite von "Neon": auch gesperrt. Berichtet der Kollege Kinkel vom "Stern".

Puh, was waren die Journalisten aber auch froh, dass wenigstens bei den Internet-Zugängen der Teilnehmer Entspannung möglich war:

"In der Pause zwischen dem Check im Pressezentrum und Knopps Anruf hatten die Fotografin und ich dem Internetcafé für die Pilger einen Besuch abgestattet, da s praktischerweise in der Messehalle nebenan liegt. Schließlich lag die Hypothese nahe, dass auf allen WJT-Terminals ein geheimer Glaubenswächter im Internet-Explorer installiert ist. Aber auch diese Annahme erwies sich als falsch. Völlig problemlos ließen sich sämtliche URLs aufrufen, die eben noch tabu waren. Nazipropaganda, Homosexuelle, Kondome, Pornos, Kritik am Papst - alles flatterte wie bestellt über den Schirm."

(Gefunden bei Medienrauschen)

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