"Wir müssen alles überdenken, was wir bisher getan haben"
Struck: Anschläge beeinflussen Zuwanderungsdebatte

Nach den Wohnungsdurchsuchungen in Hamburg im Zusammenhang mit den Terroranschlägen in den USA hält SPD-Fraktionschef Peter Struck Auswirkungen auf die Zuwanderungsdebatte für möglich.

ddp BERLIN. "Wir müssen alles überdenken, was wir in den letzten Jahren getan haben", sagte Struck am Donnerstag im ZDF. Man stehe nach den verheerenden Anschlägen in den USA vor einer neuen Situation. Zugleich betonte Struck, dass natürlich nicht alle Moslems mit Extremisten gleichzusetzen seien.

Struck mahnte die Bevölkerung zugleich zu Ruhe und Besonnenheit. Man sei nicht im Krieg, betonte der Fraktionschef. Es stehe überhaupt noch nicht fest, wie der Beistand der Bundesrepublik für die USA aussehe. "Wir vertrauen noch auf die Vernunft der Menschen, die das zu beraten und zu entscheiden haben", sagte Struck. Deutschland werde die Hilfe geben, die erbeten werde.

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