Wirbel um Autobiographie
Bohlens Ghostwriterin: Mein Mann war dagegen

Klatschkolumnistin Katja Kessler hat Dieter Bohlens Autobiografie "Nichts als die Wahrheit" gegen den Willen ihres Ehemanns, "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann, verfasst.

HB/dpa HAMBURG. "Mein Mann fand den Stoff zwar toll, aber er war dagegen, dass ich es schreibe", sagte "Bild"-Kolumnistin Kessler in einem am Mittwoch vorab veröffentlichten Interview der Illustrierten "Max". Diekmann habe sich nicht anhören wollen, ein Buch in der "Bild"-Zeitung zu powern, nur weil seine Frau die Autorin ist. Deshalb habe sie schließlich auf eine Erfolgsbeteiligung am Buch verzichtet, sagte Kessler.

Unterdessen kündigte Bohlens Ex-Freundin Nadja Abdel Farrag ("Naddel") ihre eigene Autobiografie an. "Jetzt ist aber Schluss mit lustig. Bisher habe ich immer zu Dieter gehalten, von nun an lasse ich mir keinen Maulkorb mehr verpassen. Ich schreibe jetzt in meiner Autobiografie die schonungslose Wahrheit", sagte sie der "Bunten" nach einer vorab verbreiteten Mitteilung. Bohlens Ex-Frau Verona Feldbusch diagnostizierte ein "extremes Geltungsbedürfnis" bei Bohlen. "Der passende Titel wäre gewesen: "Ich sage nichts, ohne zu lügen"", sagte Feldbusch der Zeitschrift.

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