Wird die Hoffnung auf ein Ende der Dauerkrise in Japan enttäuscht?
Weltwirtschaft: US-Wachstum schwächer als erwartet

Die Freude über den Anstieg der Auftragseingänge von langlebigen Gebrauchsgütern in den USA währte vergangene Woche nicht lange: Die Abwärtskorrektur des Bruttoinlandsproduktes im ersten Quartal drückte prompt die Stimmung.

DÜSSELDORF. Statt der zuvor errechneten 5,8 Prozent wuchs die US-Wirtschaft annualisiert nur um 5,6 Prozent. Vor allem die Unternehmensinvestitionen waren mit minus 8,2 Prozent deutlich stärker als angenommen eingebrochen. An diesem Freitag wird die Veröffentlichung des Einkaufsmanagerindexes aus Chicago sowie des Auftragseingangs der Industrie zeigen, wohin der Trend geht.

Am Freitag veröffentlicht die Europäische Zentralbank die wichtigsten Daten für beide Säulen der EZB-Geldpolitik: die Geldmenge M3 sowie den vorläufigen harmonisierten Verbraucherpreis-Index (HVPI) für Mai. Marktbeobachter erwarten, dass sowohl Geldmenge als auch Inflation rückläufig sind.

In Japan warten die Marktbeobachter mit Spannung auf die Preisdaten, die am Freitag veröffentlicht werden. Nach dem deutlichen Anstieg des Dienstleistungs-Indexes hat sich zuletzt wieder Hoffnung auf ein absehbares Ende der Dauerkrise breit gemacht. Ob das realistisch ist, zeigen die Verbraucherpreise für April und die Preise aus Tokio für Mai. Hält der Preisverfall an, dürften die Hoffnungen vorerst begraben werden.

Quelle: Wirtschaftswoche

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