Wirklichkeit sieht schlimmer aus
Bundesregierung sagte Bahn finanzielle Hilfe zu

Die Bundesregierung hat der Deutschen Bahn nach Angaben von Vorstandschef Hartmut Mehdorn Finanzhilfen zur Beseitigung der Hochwasser-Schäden in Ostdeutschland zugesagt.

Reuters DÜSSELDORF. "Mir wurde zugesagt, der Bahn wird geholfen", sagte Mehdorn am Montag vor Journalisten in Düsseldorf anlässlich der Unterzeichnung des Metrorapid-Rahmenvertrages. Allerdings sei die Höhe des Schadens bislang noch nicht abzuschätzen. Dies sei erst möglich, wenn das Hochwasser zurück gegangen ist. Er habe sich vor Ort selbst ein Bild gemacht. "Es sieht in Wirklichkeit schlimmer aus, als es im Fernsehen aussieht", sagte Mehdorn. Er kündigte an, dass die Reparaturen am Schienennetz und den zerstörten Gebäuden so rasch wie möglich behoben würden. Die Bahn habe einen Krisenstab mit 800 Mitarbeitern eingerichtet und bereits Planungsgesellschaften beauftragt. "Wir müssen schnell in Sachsen helfen", sagte Mehdorn.

Ein Sprecher der Bahn hatte zuvor den für das Unternehmen entstandenen Schaden im hohen dreistelligen Millionenbereich geschätzt. Die Schäden allein in Dresden und Umgebung bezifferte die Bahn auf eine halbe Milliarde Euro.

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