Wirkstoffforschung
Evotec verlängert Solvay-Kooperation

Das am Neuen Markt gelistete Biotechunternehmen Evotec OAI hat seine Kooperation in der Wirkstoffforschung mit dem belgischen Solvay-Konzern um ein weiters Jahr verlängert.

Reuters HAMBURG. Evotec werde im Rahmen der Vereinbarung für Solvay niedermolekulare arzneistoffähnliche Moleküle entwerfen und synthetisieren, die auf Grundstrukturen von Solvay basierten, teilte Evotec am Montag in Hamburg mit. Solvay werde diese Verbindungen dann zur Feststellung neuer Wirkstoffkandidaten im Screening-Verfahren einsetzen. Unter dem Screeing wird in der Biotechnologie die automatisierte Analyse von Substanzen zur Prüfung ihrer Eignung als Arzneimittel verstanden. Bei erfolgreicher klinischer Entwicklung beziehungsweise Vermarktung der Wirkstoffkandidaten wird Evotec nach eigenen Angaben weitere Meilensteinzahlungen von Solvay erhalten. Finanzielle Details wurden nicht genannt.

Die Kooperation zwischen Evotec und Solvay begann im Januar 2001. Evotec ist spezialisiert auf Dienstleistungen für den Wirkstoffforschungsprozess. Dazu gehört die Prüfung bestimmter Substanzen im Hinblick auf ihre Eignung als Arzneimittelwirkstoffe und die Entwicklung der dafür notwendigen Testsysteme. Das Unternehmen entwickelt zudem so genannte Substanzbibliotheken, in denen eine Vielzahl unterschiedlicher Moleküle für weitere Analysen bereitgestellt werden.

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