Archiv
Wirte nahmen weniger ein

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres haben die Menschen deutlich weniger Geld in deutschen Hotels und Gaststätten ausgegeben.

Reuters FRANKFURT. Im ersten Halbjahr setzte das Gastgewerbe unter Berücksichtigung der Inflation 6,1 Prozent weniger um als ein Jahr zuvor, teilte das Statistische Bundesamt heute auf Basis vorläufiger Daten mit. In jeweiligen Preisen betrug das Minus 2,7 Prozent.

Besonders in Gaststätten hielten sich die Gäste zurück: dort nahmen die Wirte real 6,5 Prozent weniger ein. Im Juni war das Minus zum Vorjahr hier mit 11,4 Prozent besonders ausgeprägt. Das Gastgewerbe insgesamt verzeichnete im Juni den größten Umsatzrückgang in diesem Jahr mit minus 9,4 Prozent - allerdings ist dabei den Statistikern zufolge zu berücksichtigen, dass Pfingsten im vergangenen Jahr anders als in diesem im Juni war. Wird der Einfluss von Kalender und Saison herausgerechnet, blieb der Umsatz im Juni genau so hoch wie im Mai.

Das statistische Bundesamt erfasst nur die Umsätze und machte keine Angaben über die Gründe des Umsatzrückgangs in der Branche. Ob das Minus etwa vor allem auf die Wirtschaftsflaute oder die Diskussion um die Preissteigerungen wegen des Euro zurückgeht, konnten die Statistiker daher nicht sagen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%