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Wirtschaft der Eurozone leider unter hohem Ölpreis - JP Morgan

Der Rückgang der Industrieproduktion in der Eurozone im August hat nach Einschätzung von JP Morgan die Revision der eigenen Prognose für das Wirtschaftswachstum in der zweiten Jahreshälfte gerechtfertigt.

dpa-afx LONDON. Der Rückgang der Industrieproduktion in der Eurozone im August hat nach Einschätzung von JP Morgan die Revision der eigenen Prognose für das Wirtschaftswachstum in der zweiten Jahreshälfte gerechtfertigt. Der hohe Ölpreis und die sich abschwächende Weltwirtschaft hätten im dritten Quartal negative Auswirkungen auf die Wirtschaft der Eurozone, schreiben die Experten von JP Morgan in einer am Dienstag veröffentlichten Analyse. Zuvor hatte die Investmentbank für die Eurozone ein Wirtschaftswachstum für das dritte und vierte Quartal von jeweils 1,8 Prozent im Quartalsvergleich prognostiziert.

Der August-Rückgang der Industrieproduktion sei vor allem durch einen Einbruch bei den Gebrauchsgütern von 2,6 Prozent im Monatsvergleich zu erklären, schreiben die Experten. Die Daten zu den Gebrauchsgütern seien zwar sehr volatil, dennoch zeigten sich die Fachleute über die weitere Entwicklung des privaten Konsums besorgt.

Allerdings seien die August-Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone sehr schwer zu deuten. In den Monat fallen die Schulferien in Deutschland und die Feriensaison in Frankreich, hieß es in der Analyse.

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