Wirtschaft sieht bei Transporten keine Alternative zur Straße
DIHK: Bahn und Schiff chancenlos

Die Wirtschaft hält die von der Bundesregierung angestrebte Verlagerung von Güterverkehr auf Bahn und Schiffe nur in begrenztem Umfang für möglich. Sie sei keine Alternative zum Straßenbau.

dpa BERLIN. Die Substanz der Straßen müsse erhalten und ein Netz ohne Flaschenhälse geschaffen werden, forderte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) am Mittwoch in Berlin.

Forderungen nach einer Verteuerung des Straßenverkehrs, um die Verlader zu einer stärkeren Nutzung von Bahn und Binnenschifffahrt zu bewegen, würden ihr Ziel verfehlen. Die erwartete Verlagerung werde ausbleiben, meinte der DIHK. Dafür sprächen wirtschaftliche, technische und Kapazitätsgründe.

Die Einnahmen aus der geplanten LKW-Maut müssten zweckgebunden für den Straßenbau verwendet werden, verlangt der DIHK. Die Bundesregierung will die Einnahmen dagegen auf die verschiedenen Verkehrsträger verteilen.

Das Kabinett will den Regierungsentwurf für die Erhebung einer Autobahn-Maut für schwere LKW am kommenden Mittwoch beschließen. Die Höhe der Gebühr, die ab 2003 auf allen Autobahnen erhoben werden soll, steht noch nicht fest. Im Gespräch sind 25 Pfennig pro Kilometer.

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