Wirtschaftliche Folgen zusätzlicher Abgaben "nicht tragbar".
BDI kritisiert Flughafenkonzept der Bundesregierung

vwd BERLIN. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Berlin, hat das Flughafenkonzept von Bundesverkehrsminister Reinhard Klimmt kritisiert. Wie der BDI am Donnerstag in Berlin erklärte, begrüßt der Verband zwar, dass sich Klimmt für einen Ausbau der Flughafenkapazitäten ausgesprochen habe. In dem Konzept fehlten allerdings die Anhaltspunkte, wie die Bundesregierung die Umsetzung von kapazitätserweiternden Maßnahmen erreichen wolle. Auf strikte Ablehung stieß bei dem Spitzenverband die Ankündigung Klimmts, Luftverkehr durch die Einführung von emissionsabhängigen Start- und Landeentgelten zu verteuern.

Die wirtschaftlichen Folgen solcher zusätzlichen Abgaben seien "nicht tragbar". Die Mehrkosten bezifferte der BDI auf "mindestens sieben Mrd. DM" pro Jahr. Auch die vorgesehene Einschränkung von Nachtflügen durch höhere Abgaben und die Ausweitung von Nachtflugverboten auf Tandesrandzeiten stieß beim BDI auf Kritik. Dies laufe dem "typischen" Anforderungsprofil der Industrie an Luftfracht zuwider. "Luftfracht ist Nachtfracht", erklärte der Verband.

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