Wirtschaftliche Risiken werden als hoch eingeschätzt
Moody's senkt Lang- und Kurzfristratings der Telekom

vwd BONN. Nach Standard & Poors und Fitch hat sich jetzt auch der Moody's Investors Service mit einer Einschätzung der Deutschen Telekom zu Wort gemeldet. Die Langfristratings des Unternehmens und ihrer verbundenen Tochter Deutsche Telekom Finance B.V. wurden auf "A3" von "A2" und die Kursfristratings auf "Prime-2" von "Prime-1" gesenkt. Gleichzeitig wurde das Rating der Telekom-Tochter Bellevue, und von deren Töchtern sowie das Rating für die Bankverbindlichkeiten von Cook Inlet/Voicestream auf "Baa1" angehoben. Der Ausblick ist negativ. Wie die Ratingagentur am Mittwoch mitteilte, wurde mit dieser Entscheidung der am 19. März begonnene Prüfungsprozess abgeschlossen.

Wie es in einer am Mittwochabend veröffentlichten Mitteilung heißt, sind Herunterstufung und negativer Ausblick das Ergebnis einer Abwägung der zu erwartenden wirtschaftlichen Risiken der Telekom in einem sehr wettbewerbsintensiven deutschen Markt und der starken Position des Unternehmens auf diesem Markt. Die Analysten bezweifeln, dass die Deutsche Telekom AG in der Lage sein wird, dauerhaft zweistellige Wachstumsraten bei Ebitda und Umsatz zu erzielen. Insbesondere für den deutschen Mobilfunkmarkt rechnet Moody's mit einem langfristig schärferen Wettbewerb.

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