Wirtschaftminister Wiesheu redet nicht von einer Zerlegung
Hoffnung auf Investor bei Fairchild Dornier sinkt

Bei dem angeschlagenen Flugzeughersteller Fairchild Dornier schwindet die Hoffnung auf einen rettenden Investor. Es liefen Gespräche, aber die Chancen für ein Ergebnis seien gering, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Thomas Brandt, der "Welt am Sonntag".

dpa OBERPFAFFENHOFEN. Der Dornier-Geschäftsführer baut dem Bericht zufolge nun auf die Zerlegung des in Oberpfaffenhofen ansässigen Unternehmens. Die Sparten Regionalflugzeugbau, Komponentenfertigung und Wartungsbereich sollten an unterschiedliche Interessenten verkauft werden.

Bayern Wirtschaftsminister Otto Wiesheu (CSU) widersprach der Zeitung zufolge der Darstellung Brandts. Er würde nicht von einer Zerlegung reden, betonte Wiesheu. Der Konzern benötigt den Angaben zufolge bis Ende Juli 1 Mrd. $ für die Projektfertigstellung der Flugzeugserie Do 728/928. Wiesheu sagte, er sei der Meinung, dass eine Lösung in dieser Zeit zu schaffen sei.

Fairchild Dornier hatte Anfang April Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen ist seit Monaten auf der Suche nach einem Investor, um langfristig überleben zu können.

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