Wirtschaftsdaten belasten
Euro schwach

dpa-afx FRANKFURT. Der Kurs des Euro hat sich am Dienstagvormittag weiter schwach gezeigt. Für die Gemeinschaftswährung zahlten Händler um 12.05 Uhr noch 0,8874 $. Um 8.15 Uhr hatten sie in Frankfurt noch 0,8892 $ bezahlt. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs mit 0,8919 $ angegeben.

Die am gestrigen Montag veröffentlichten deutschen Auftragseingänge führten zu einer leichten Abschwächung des Euro, erklärten Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Mit einem Rückgang um 4,4 % fiel die Auftragstätigkeit deutlich schlechter aus, als im Konsens der Analysten erwartet worden war. Aber auch die saisonbereinigt um 6 000 im April gegenüber März gestiegenen Arbeitslosenzahlen in Deutschland habe den Euro belastet, sagten Händler in London. Es war der vierte Anstieg in Folge. Mit einer Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank rechnen Volkswirte jedoch nicht.

Sonja Helleman, Analystin bei Dresdner Kleinwort Wasserstein sagte, dass schlechte Konjunkturzahlen aus der Eurozone insbesondere immer dann den Euro belasten würden, wenn schlechte Nachrichten aus den USA fehlten. Sie rechnet jedoch nicht damit, dass der Euro aus der Schwankungsbreite von 0,88 bis 0,91 Euro nach unten ausbrechen werde. Seit Anfang April bewegt sich der Euro in dieser Marge.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%