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Wirtschaftsdaten: Zinssenkung vor dem 15. Mai durchaus möglich!

Die Inflationsangst an der Wall Street dürfte zum Ausklang der Handelswoche wieder abklingen. So lagen die Erzeugerpreise mit einem Minus von 0,1 Prozent unter den Erwartungen des Marktes.

Analysten hatten mit einem Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet. Die Kernrate, exklusive Nahrungsmittel und Energie, lag mit einem Plus von 0,1 Prozent exakt im Rahmen der Erwartungen. Gemischt fielen hingegen die Einzelhandelsumsätze für den März aus. Während die Gesamtrate um 0,2 Prozent fiel, lag die Rate exklusive Autos bei Minus 0,1 Prozent. Analysten hatten bei beiden Daten mit einem Anstieg gerechnet. Die Februar-Daten wurden zwar nach oben revidiert, dennoch deuten die März-Zahlen auf eine abkühlende Konjunktur. Bedenklich ist auch der Anstieg bei den Erstanträgen zur Arbeitslosenunterstützung. Diese stiegen in der vergangenen Woche um 9.000 Erstanträge auf 392.000 Antragssteller. Historisch betrachtet ist ab einem Niveau von 400.000 Erstanträgen zur Arbeitslosenunterstützung eine Rezession kaum noch abzuwenden. Laut Marktteilnehmer erhöhen die heutigen Wirtschaftsdaten die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung vor der Notenbanksitzung am 15. Mai.

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