"wirtschaftsfeindlich"
Hundt: Schröder muss Riester-Pläne für Mitbestimmung stoppen

dpa BERLIN. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) aufgefordert, die geplante Reform der Mitbestimmung zu stoppen. Der von Arbeitsminister Walter Riester (SPD) vorgelegte Gesetzentwurf sei ein "Angriff auf den Investitions- und Arbeitsplatzstandort Deutschland" und "wirtschaftsfeindlich", sagte Hundt am Freitag in Berlin. Er forderte, die Pläne auch gegen den Widerstand der Gewerkschaften im Bündnis für Arbeit zum Thema zu machen. Der Entwurf übertreffe die schlimmsten Befürchtungen der Wirtschaft.

Hundt griff Riester scharf an. "Ich bin auch über Herrn Riester persönlich verärgert und bitterlich enttäuscht." Er habe alle Bedenken der Wirtschaft völlig ignoriert. Der Reformentwurf für die Betriebsverfassung sei der bisherige "Höhepunkt der arbeitsrechtlichen Regulierungswut" aus dem Hause Riester. "Deshalb fordere ich Herrn Riester nachdrücklich auf: Ziehen Sie diesen Entwurf zurück." Die Reformpläne würden die Arbeitskosten hochtreiben und die Unternehmen bürokratisch strangulieren. Zugleich eröffne sie den Betriebsräten die Möglichkeit, wichtige Entscheidungen zu blockieren.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%