Wirtschaftsforschungsinstitut prognostiziert Einnahmen aus UMTS-Auktion
Italien rechnet mit 30 Mrd. DM

Reuters ROM. Der italienische Staat kann nach Einschätzung des Wirtschaftsforschungsinstituts ISAE aus der Versteigerung von fünf UMTS-Mobilfunklizenzen mit rund 30 Bill. Lire (umgerechnet rund 30 Mrd. DM) rechnen. "Die Versteigerung sollte eine Summe im Umfang von einigen zehn Billionen Lire in die Staatskasse bringen," sagte die ISAE-Vorsitzende Fiorella Padoa Schioppa Kostoris auf einer gemeinsamen Anhörung des Haushaltsausschusses des Parlaments und des Senat. Es sei zu erwarten, dass die Versteigerung "rund 30 Bill. Lire" ausmache, fügte sie hinzu.

Italien versteigert fünf Mobilfunklizenzen nach dem neuen UMTS-Standard in einem zweistufigen Auktionsverfahren. Einzelheiten zum Verfahren sollen im kommenden Monat veröffentlicht werden. Für die UMTS-Lizenzen wurde bislang eine Grundpreis von 4 Bill. Lire pro Lizenz festgesetzt. Bislang haben sieben Firmen, bzw. Konsortien, angekündigt, an der Versteigerung teilzunehmen. Vier davon haben bereits Mobilfunknetze in Italien: Telecom Italia, Omnitel (Vodafone), Blu (u.a. Autostrade und British Telecom) und Wind (Enel, France Telecom, Deutsche Telekom). Bieten will auch Atlanet (u.a. Telefónica), Andala (Tiscali) und Dix.it. Dahinter stehen unter anderen der Reifen- und Kabelhersteller Pirelli und Breitbandnetzbetreiber e.Biscom.

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