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Wirtschaftsinstitut: Arbeitslose müssen nicht um Vermögen bangen

Nur wenige Arbeitslose müssen nach Angaben des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) befürchten, dass ihr Vermögen auf das Arbeitslosengeld II angerechnet wird. Die meisten liegen unter dem Freibetrag von Hartz IV, wie das arbeitgebernahe Institut am Mittwoch in Köln mitteilte. Die Freibeträge seien so gestaltet, dass kaum jemand um sein Sparbuch oder Haus bangen müsse. Allein die Eigentümer hochwertiger Immobilien müssten damit rechnen, dass diese auf das Arbeitslosengeld II angerechnet werden.

dpa-afx KÖLN. Nur wenige Arbeitslose müssen nach Angaben des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) befürchten, dass ihr Vermögen auf das Arbeitslosengeld II angerechnet wird. Die meisten liegen unter dem Freibetrag von Hartz IV, wie das arbeitgebernahe Institut am Mittwoch in Köln mitteilte. Die Freibeträge seien so gestaltet, dass kaum jemand um sein Sparbuch oder Haus bangen müsse. Allein die Eigentümer hochwertiger Immobilien müssten damit rechnen, dass diese auf das Arbeitslosengeld II angerechnet werden.

Nach Angaben des IW haben Arbeitslosen-Haushalte im Westen ein Vermögen von durchschnittlich 23 000 ?, im Osten von rund 12 000 ?. Nur wenige Arbeitslose besitzen demnach so viel Geld, dass sie über der Freibetragsregelung von Hartz IV kommen, wie die Untersuchung auf Grundlage von Daten des Statistisches Bundesamtes aus dem Jahr 2003 ergibt.

Nach Angaben des Instituts richten sich die Freibeträge nach den Lebensumständen. So könne ein allein stehender 30-Jähriger einschließlich der Altersvorsorge beispielsweise rund 12 700 ? behalten, ein verheirateter 40-Jähriger mit einem Kind knapp 37 000 ? und ein kinderloses 60-jähriges Paar rund 87 000 ?.

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