Wirtschaftskrise
Argentinien will mit IWF-Geldern Währungsreserven aufstocken

Argentinien will die vorgezogene Kreditauszahlung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Höhe von 1,2 Mrd. $ dazu verwenden, die Währungsreserven der Notenbank aufzustocken.

vwd BUENOS AIRES. Befürchtungen über eine Abwertung des argentinischen Peso haben nach Worten von Finanzstaatssekretär Daniel Marx im Juli zu einem Abfluss von mehr als 6 Mrd. $ aus dem Zentralbankbestand geführt. "Dies ist für die Notenbank ebenso wichtig wie für das Finanzministerium", sagte Marx in einem Radiointerview am Sonntag.

Unterdessen ist Wirtschaftsminister Domingo Cavallo darum bemüht, das Vertrauen der argentinischen Sparer, die ihr Geld von den Konten abziehen, in das Bankensystem wiederherzustellen. Die Geldabzüge werden Experten zufolge sehr genau beobachtet, da es im schlimmsten Fall zu einem Run auf die Banken kommen könnte. Zudem versucht die Regierung die internationalen Investoren davon zu überzeugen, dass das Land seine Schulden in Höhe von 130 Mrd. $ bedienen kann.

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