Wirtschaftsminister bietet öffentliche Gelder an
Müller: Hilfsmöglichkeiten für Holzmann-Zulieferer

Mittelständische Zulieferer und Handwerker, die durch die Zahlungsunfähigkeit des Baukonzerns Philipp Holzmann in Existenznöte kommen, können gegebenenfalls öffentliche Hilfen in Anspruch nehmen.

Reuters BERLIN. Bundeswirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) erklärte am Freitag in Berlin: "Damit ein Existenz gefährender Liquiditätsengpass abgewendet werden kann, bieten der Bund und vielfach auch die Länder hier eine Reihe bewährter Hilfen an." So stellten die öffentlichen Förderbanken, die Kreditanstalt für Wiederaufbau und die Deutsche Ausgleichsbank, Liquiditätshilfekredite beziehungsweise Betriebsmitteldarlehen mit günstigen Zinssätzen zur Verfügung.

Darüber hinaus gebe es noch andere öffentliche Hilfs- und Absicherungsinstrumente, hieß es in einer Mitteilung Müllers. Zuvor hatte der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) staatliche Finanzhilfen für Unternehmen gefordert, die von der Insolvenz des Baukonzerns betroffen sind. Der Holzmann-Konzern hatte am Donnerstag wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenz beantragt.

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