Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young ist als Arbitrator tätig
BMW: Bericht über Einigung mit MG Rover ist pure Spekulation

Der Münchener Automobilhersteller BMW hat einen Bericht der Sunday Times zurückgewiesen, wonach sich BMW mit der MG Rover über mögliche Nachzahlungen beim Verkauf der ehemaligen Tochter Rover Cars geeinigt habe.

Reuters FRANKFURT. "Alles, was sie derzeit in der Presse darüber lesen, ist pure Spekulation," sagte ein BMW-Sprecher am Sonntag. "Wir sind an einer langfristigen Lösung interessiert und befinden uns daher nicht unter Zeitdruck."

Die "Sunday Times" hatte zuvor berichtet, BMW habe sich mit Rover geeinigt, den Motorenhersteller Midland Powertrain sowie umgerechnet 306 Mill. DM an den britischen Automobilhersteller nachzuzahlen. Powertrain beschäftigt rund 2 300 Mitarbeiter und stellt vor allem Motoren für Rover-Fahrzeuge her.

BMW hatte Rover im Mai vergangenen Jahres für den symbolischen Preis von zehn Pfund an das britische Phoenix-Konsortium verkauft, aus der dann die MG Rover hervorgegangen war.

Zwischen BMW und dem Management von MG Rover bestehen jedoch Differenzen über den Wert des erworbenen Rover-Betriebsvermögens. In dem Kaufvertrag zwischen BMW und Rover war deshalb die Anrufung eines neutralen Schiedsrichters vereinbart worden, falls es zu keiner Einigung zwischen den Parteien kommt.

Als Arbitrator (Schlichter) zwischen BMW und MG Rover wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young bestimmt. BMW hatte mögliche Nachzahlungen an Rover im Herbst vergangenen Jahres nicht ausgeschlossen.

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