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Wirtschaftswachstum liegt im dritten Quartal bei 2,4 Prozent

Die Erwartungen der Analysten sind nicht eingetreten. Man war davon ausgegangen, dass auf Grund des hohen Handelsbilanzdefizits das BIP im dritten Quartal von 2,7 Prozent auf 2,2 Prozent nach unten revidiert werden muss.

Dies aber ist nicht der Fall, denn das Wachstum lag bei 2,4 Prozent. Die Nachricht hat gute und schlechte Seiten. Gut, weil die Angst vor einer harten Wirtschaftslandung gedämpft wird. Die nur geringe Revidierung aber senkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Notenbank bei ihrer kommenden Tagung am 19. Dezember die Haltung zu einer Zinsanhebung auf neutral zurück nimmt.



Zahlreiche Notenbankmitglieder haben gestern auf Vortragsveranstaltungen Reden gehalten. Was die Inflationsaussichten betrifft, zeigten sich die meisten noch immer skeptisch. Michael Moscow, Chef der Notenbank von Chicago, geht davon aus, dass die Konjunktur im kommenden Jahr zwischen drei und vier Prozent expandieren wird. Das Risiko einer harten Wirtschaftslandung scheint Moscow also nicht zu sehen.



Er weist jedoch darauf hin, dass das Inflationsrisiko auf Grund der niedrigen Arbeitslosenquote und der noch immer hohen Energiepreise noch nicht gebannt sei. Ferner sei noch nicht klar, wie dauerhaft sich die Abkühlung der Konjunktur halten wird. Kollege Robert Parry, Chef der Notenbank von San Francisco, zeigte sich ähnlich skeptisch. Das Wirtschaftsumfeld befinde sich in einem wesentlich besseren Gleichgewicht. Dies ändere aber nichts an der Tatsache, dass das Risiko steigender Inflation noch nicht gebannt sei. Generell seien die jüngsten Inflationsdaten verhältnismäßig gut.

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