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Wirtschaftsweiser Wiegard will nach einer Amtszeit ausscheiden

Der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Wolfgang Wiegard, will voraussichtlich auf eine zweite Amtszeit bei den "Fünf Weisen" verzichten.

dpa-afx BERLIN. Der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Wolfgang Wiegard, will voraussichtlich auf eine zweite Amtszeit bei den "Fünf Weisen" verzichten. "Ich werde schon im Februar nicht mehr für den Vorsitz kandidieren und 2006 dann wahrscheinlich aus dem Sachverständigenrat ausscheiden", sagte Wiegard dem "Rheinischen Merkur" (6. Januar).

Als Begründung führte der oberste Wirtschaftsberater der Bundesregierung die enorme zeitliche Belastung durch die Arbeit im Sachverständigenrat an. Auch ein nach seiner Ansicht verschlechtertes Diskussionsklima im Rat durch das neue Mitglied Peter Bofinger habe seinen Entschluss beeinflusst.

Die Sachverständigen werden auf Vorschlag der Bundesregierung für fünf Jahre ernannt. Der 58-jährige Wiegard, der an der Regensburger Universität Volkswirtschaft lehrt, gehört dem Gremium seit März 2001 an. Häufig werden die Amtszeiten um fünf Jahre verlängert. Den Vorsitz führte Wiegard seit April 2002. Der Würzburger Wirtschaftsprofessor Bofinger gehört dem Rat erst seit diesem Jahr an.

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