Düsseldorf/Stuttgart (dpa)- DaimlerChrysler-Forschungsvorstand-Thomas Weber gilt nach einem Bericht des Wirtschaftsmagazins «WirtschaftsWoche» (Düsseldorf) als aussichtsreicher Kandidat für den im nächsten Jahr frei werdenden Posten des Mercedes-Chefs.
Weber werde wahrscheinlich die Nachfolge von Jürgen Hubbert antreten, berichtet die «WirtschaftsWoche» in ihrer neuen Ausgabe unter Berufung auf informierte Kreise. Ein DaimlerChrysler
-Sprecher sagte dazu, eine Entscheidung obliege dem Aufsichtsrat.
Auch Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat hätten sich für den 50- Jährigen ausgesprochen, berichtete die Zeitschrift weiter. Hubberts Vertrag bei DaimlerChrysler
endet im April nächsten Jahres. Als Mitfavorit für den wichtigen Posten war häufig auch smart-Chef Andreas Renschler genannt worden. Auch Mercedes-Benz-Marketing - Vorstand Wolfgang Schmidt ist im Gespräch gewesen.
Als Nachfolger Webers im Forschungsressort werden der «WirtschaftsWoche» zufolge der Umweltbevollmächtigte Herbert Kohler und Ex-Mitsubishi-Manager Ulrich Walker gehandelt. Der ursprünglich als Hubbert-Nachfolger ernannte Wolfgang Bernhard war Ende April im Zuge der Mitsubishi-Turbulenzen überraschend von dem Posten entbunden worden.