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Wirtschaftswunder gibt es immer wieder

Der scheidende BDI-Präsident Michael Rogowski gewährt überraschende Einblicke in sein Leben

Als Martin Luther King 1963 in die US-Hauptstadt Washington marschierte, um mit 250 000 Gleichgesinnten gegen die Rassentrennung zu demonstrieren, wiederholte er immer wieder vier Worte: "I have a dream" - "Ich habe einen Traum."

Gut vierzig Jahre später sitzt ein anderer Mann in der deutschen Hauptstadt Berlin und benutzt Kings Worte in seinem Buch. "Ich habe einen Traum", schreibt Michael Rogowski, der scheidende Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie. "Ich habe einen Traum, wie es in Deutschland in zehn Jahren aussehen könnte." Wird der Mann, den manche wegen seiner deutlichen Ansichten gern "Rigorowski" nennen, plötzlich sanft?

Ein paar Wochen noch ist Michael Rogowski im Amt, dann wird er von dem Düsseldorfer Unternehmer Jürgen Thumann abgelöst. Rogowskis Träume kann man jetzt nachlesen in seinem Buch "Für ein neues Wirtschaftswunder".

Er ist nicht der erste BDI-Chef, der nach Jahren der Verbandsarbeit plötzlich unter die Sachbuch-Autoren geht. Auch Rogowskis Vorgänger Hans-Olaf Henkel schied vor vier Jahren aus dem Amt und wurde prompt schriftstellerisch aktiv. Mit seinen Denkschriften "Die Macht der Freiheit", "Die Ethik des Erfolgs" und "Die Kraft des Neubeginns" hat Henkel inzwischen eine veritable Bestseller-Trilogie auf den Markt geworfen.

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