Wissmann gegen "Neue soziale Marktwirtschaft"
CDU-Wahlprogramm: Neuer Name gesucht

Der CDU-Wirtschaftsexperte Matthias Wissmann hat angedeutet, dass das wirtschaftspolitische Programm der Christdemokraten für die Bundestagswahl 2002 nicht wie geplant unter dem Namen "Neue Soziale Marktwirtschaft" veröffentlicht wird.

ddp FRANKFURT/MAIN. "Wir werden in den nächsten Tagen eine Überschrift finden, die das Missverständnis vermeidet, wir wollten eine ganze neue Wirtschaftsordnung einführen", sagte Wissmann dem Online-Dienst FAZ.NET. Er fügte hinzu: "Wir wollen nur ein bewährtes Konzept an neue Herausforderungen anpassen."

Das Programm werde sich nicht von den Ideen Ludwig Erhards abwenden, stellte der Vorsitzende des Wirtschaftsauschusses im Bundestag klar. "Ich glaube, es ist die Idee, die Erhard auf andere Weise umschrieben hat: Wohlstand für alle." Als mögliche Überschrift komme offenbar die Formulierung "Soziale Marktwirtschaft für Morgen" in Frage, betont der Online-Dienst. Unter diesem Leitmotiv stand die Sommerreise von CDU-Chefin Angela Merkel.

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