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'Wiwo': Bafin geht gegen ausländische Konzerne wegen Meldepflichten vor

Namhafte ausländische Konzerne, die in Deutschland an der Börse notiert sind, verstoßen einem Bericht der "Wirtschaftswoche" zufolge laufend gegen das Wertpapierrecht. Wie das Magazin am Mittwoch vorab unter Berufung auf die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) berichtet, hätten Unternehmen wie Agfa-Gevaert , Coca-Cola , Colgate-Palmolive , Fiat , General Motors , Gillette , IBM , Mcdonald's , Unilever oder Telecom Italia noch nie eine Ad-hoc-Mitteilung in Deutschland veröffentlicht.

dpa-afx FRANKFURT. Namhafte ausländische Konzerne, die in Deutschland an der Börse notiert sind, verstoßen einem Bericht der "Wirtschaftswoche" zufolge laufend gegen das Wertpapierrecht. Wie das Magazin am Mittwoch vorab unter Berufung auf die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) berichtet, hätten Unternehmen wie Agfa-Gevaert , Coca-Cola , Colgate-Palmolive , Fiat , General Motors , Gillette , IBM , Mcdonald's , Unilever oder Telecom Italia noch nie eine Ad-hoc-Mitteilung in Deutschland veröffentlicht.

Als Unternehmen, die in den Börsensegmenten amtlicher Handel oder geregelter Markt notiert werden, seien sie aber verpflichtet, kursrelevante Nachrichten zu melden. Die Bafin habe US-Unternehmen zwar im vergangenen Jahr als ersten Schritt ermahnt, aber keine weiteren Maßnahmen eingeleitet. Nun wolle die Behörde den Druck erhöhen. Eine Bafin-Sprecherin bestätigte dem Magazin: "Wir werden verstärkt darauf dringen, dass ausländische Unternehmen ihre Meldepflichten erfüllen."

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