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WM-Achtelfinale für Russlands Trainer Minimalziel

Russlands Trainer Oleg Romantsew hat das Erreichen des Achtelfinales als das Minimalziel seiner Mannschaft bei der WM bezeichnet und für den Fall eines Scheiterns seinen Rücktritt angedeutet.

Reuters KOBE. "Das Minimalziel ist, uns für die nächste Runde zu qualifizieren," sagte Romantsew einen Tag vor Russlands WM-Auftakt gegen Tunesien am Mittwoch im japanischen Kobe. Wenn sich die Mannschaft nicht für die nächste Runde qualifiziere, müsse der Trainerstab gehen.

In der Vorrundegruppe H trifft Russland neben Tunesien auf Belgien und Japan, die sich am Dienstag 2:2 trennten.

Über den Gegner am Mittwoch sagte Romantsew: "Tunesien kann jederzeit jeden Gegner ausspielen, aber sie können auch gegen einen schwächeren Gegner verlieren."

Ob der 48-Jährige, der neben der russischen Nationalmannschaft auch den Verein Spartak Moskau trainiert, bei der Auftakt-Partie seinen Spielmacher Alexander Mostowoi einsetzen kann, war ungewiss. Mostowoi hatte sich beim letzten WM-Testspiel seiner Mannschaft gegen Jugoslawien vor zwei Wochen eine Knieverletzung zugezogen.

1998 hatte Russland die Qualifikation für die WM in Frankreich verpasst. 1994 kam die Mannschaft bei dem Turnier in den USA nicht über die Vorrunde hinaus. Tunesien ist nach 1978 und 1998 zum dritten Mal bei einer WM dabei.

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