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WM-Sicherheitskonferenz in Berlin

Bundesinnenminister Otto Schily ist mit den Vorbereitungen der Sicherheitsvorkehrungen zur Fußball-WM 2006 zufrieden.

dpa BERLIN. Bundesinnenminister Otto Schily ist mit den Vorbereitungen der Sicherheitsvorkehrungen zur Fußball-WM 2006 zufrieden.

"Die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern sowie mit den internationalen Partnern läuft sehr gut. Im Frühjahr wird das nationale Sicherheitskonzept verabschiedet", sagte Schily nach der 4. WM-Sicherheitskonferenz in Berlin. An der Tagung nahmen über 100 Polizei- und Rechtsexperten aus 23 Ländern sowie Vertreter der Fifa, der Uefa, des WM-OK, des Europarates und internationaler Justizbehörden teil.

Vorrangiges Ziel des Treffens war es, rechtliche und praktische Möglichkeiten zur Verhinderung der Einreise von polizeibekannten Hooligans zu erörtern. Außerdem wurden internationale Vereinbarungen zur Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden vorbereitet, die bei der WM greifen sollen. "Schon in den Heimat- und Transitländern muss die Aus- und Weiterreise von Gewalttätern verhindert werden. Der Informationsaustausch zwischen den nationalen und internationalen Sicherheitsbehörden muss optimal funktionieren", forderte Schily.

Der Bund wird zur WM ein nationales Informations- und Kooperationszentrum einrichten. Testlauf für das Zentrum ist der Confederations Cup vom 15. bis 29. Juni 2005. "Wir schaffen damit eine nationale Stelle, bei der alle Informationen und Analysen der zuständigen nationalen und internationalen Sicherheitsbehörden zusammenlaufen und koordiniert werden. Aus den Informationen entstehen nationale Lagebilder, die allen Beteiligten zur Verfügung gestellt werden", sagte Schily.

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