WM-Synergien in Südkorea
Kriminalitätsrate gesunken

Um zwei Drittel ist die Zahl der Tötungsdelikte in Südkorea an den ersten WM-Tagen gesunken. Auch bei Vergewaltigungsdelikten, Raubüberfällen, Diebstählen und Körperverletzungen sind die Zahlen "dramatisch" zurückgegangen. Grund: erhöhte Polizeipräsenz.

sid SEOUL. Die Fußball-WM hat in Südkorea einen positiven Nebeneffekt: Nach Angaben von Lieutenant Park Kwang-Ki von der nationalen Polizeibehörde (NPA) ist die Kriminalitätsrate in den ersten zehn Tagen des WM-Turniers um fast 25 Prozent gesunken. Park bezeichnete den Rückgang an Mord- und Vergewaltigungsdelikten sowie Raubüberfällen, Diebstählen und Körperverletzungen von 13.939 Fällen in den zehn Tagen vor WM-Beginn auf "nur" noch 10.824 Fälle als "dramatisch".

Gleich um zwei Drittel ist die Zahl der Tötungsdelikte an den ersten WM-Tagen gesunken, zugleich registrierten die Behörden 35,2 Prozent weniger Vergewaltigungen und 34,4 Prozent weniger Diebstähle. Bei den Raubüberfällen verzeichnete die Polizei einen Rückgang von 21 Prozent. Dieser Rückgang dürfte vor allem auf die verstärkte Polizeipräsenz während des WM-Turniers zurückzuführen sein.

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