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Wo der Hemmschuh drückt

Intel hat seinen neuesten Expansionsplan für eine weitere 3,5 Milliarden Chip-Produktionsstätte in Israel vorerst über den Haufen geworfen.

Die Gründe hierfür lägen nach Geschäftsführer Craig Barrett in der schwächelnden Computerindustrie und der sich abkühlende Hightechbranche. Die Konsolidierungsphase sei noch lange nicht abgeschlossen und treffe besonders die kleinen und mittelständischen Unternehmen. Mit einer Branchenerholung sei erst bis zum Jahresende zu rechnen und schiebe daher das Projekt in die Zukunft. Einen durchschlagenden Erfolg, der den PC-Umsatzes ankurbelt, erhoffe man sich dagegen vor allem durch das neue XP-Windows Betriebssystem von Microsoft. Einen Ausweg aus der Flaute sieht Intel auch in der Investition in die eigene Produktpalette.

Statt der geplanten Erweiterung hat das Unternehmen nun nochmals seine gesenkten Erwartungen bestätigt und kündigte ein striktere Kostenkontrolle an. Auch die Belegschaft soll bis zu Jahresende um 5000 Stellen gekürzt werden. Gleichzeitig ist Intel in seinem Investitionsdrang nicht gebremst. Weiterhin stehen dem Chiphersteller 7,5 Milliarden Dollar für die Investition in neue Produkte und weitere Akquisitionsobjekte zur Verfügung.

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