Wo man Golf am bestern lernen kann
Golf im Blut

Wie finde ich den besten Golf-Coach? Nationaltrainer Rainer Mund gibt Tipps.

Es ist so weit. Auch bei Ihnen hat das Erlebnis eines Ballkontaktes ausgereicht, um Ihre Vorbehalte gegen den "Altherrensport" Golf in nichts aufzulösen. Aber bei wem und wo können Sie Golf am besten lernen? Ich rate Ihnen: Gehen Sie zu einem PGA Professional. Wer diesen Titel trägt, genoss eine mehrjährige Ausbildung. Insbesondere in Deutschland sind die Abschlussprüfungen mittlerweile so anspruchsvoll, dass mancher Fachmann sie mit dem Niveau des Schweizer Skilehrers vergleicht. Der Golfprofessional hat den Golfsport im Blut und spielt selber auf hohem Niveau. Ähnlich wie bei den Ärzten sind die zuletzt Ausgebildeten auf dem neuesten Stand.

Neben der hervorragenden Ausbildung qualifiziert der Deutsche Golf Verband im Rahmen eines vierstufigen Lizenzsystems (C-, B-, A-Lizenz und Diplomtrainer) sowohl Amateure als auch Professionals für das Training mit Kindern und Jugendlichen. Und hier noch einige Tipps: Lassen Sie sich von etablierten Golfern aus Ihrer Umgebung beraten: Erfahrene Golfspieler kennen in der Regel die guten "Pros" in der Umgebung und können Sie beraten, wer zu Ihnen passt.

Zu Beginn kann ein Trainer gar nicht gut genug sein: Wenn Sie mit dem Golfsport beginnen, erlernen Sie Grundlagen, die Sie ein Leben lang beibehalten werden. Das kann man gut mit dem Schreibmaschineschreiben vergleichen. Würden Sie sich dem Golfsport autodidaktisch nähern, käme das dem Versuch nahe, die Tasten mit zwei chinesischen Stäbchen zu bedienen. Ein PGA-Pro kann Sie, je nach Qualifikation, auf ein Zwei- bis Zehn- Finger-System heben. Ihre Leistungsperspektive - und damit auch Ihr Handicap - wird also maßgeblich von der Güte des Trainers bestimmt.

Machen Sie zum Einstieg intensive Golfwochen mit "Ihrem" Professional: Da der Golfsport mit komplexen Bewegungen und Regeln Sie ganz fordert, sollten Sie zu Beginn über Intensiv-Wochen nachdenken. Allerdings sollten sie unbedingt den Professional kennen, bei dem Sie den Einstieg wagen. Insofern muss man davon abraten, ein Sonderangebot zum Einstieg zu wählen. Investieren Sie in die erste Woche Golf mit dem Trainer Ihrer Wahl. Sie werden das Geld, das Sie dem Top-Trainer geben, später doppelt und dreifach einsparen.

Achten Sie auf die Ziele: Gibt der Pro Prognosen ab und setzt konkrete Ziele? Werden nach einigen Trainerstunden diese Ziele hinterfragt und gegebenenfalls angepasst? Findet also ein regelmäßiger Ist- Soll-Vergleich statt? Arbeitet Ihr Pro mit Video? Selbst die besten Professionals geben zu, dass sie wesentliche Detailinformationen aus dem Schwung nur mit Hilfe einer Videoanalyse feststellen können.

Bestehen Sie beim Training auf den "Neutralschwung": Der Golfschwung ist gewissermaßen, ähnlich wie die DNA, "entschlüsselt". Das bedeutet, die günstigste Technik ist bekannt und wird im "Neutralschwung" zusammengefasst. Das bestätigt sich weltweit in allen Trainingslagern und ist nicht zuletzt auch in der Bewegung von Tiger Woods abzulesen.

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