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WOCHENAUSBLICK: DAX bleibt Marionette der US-Börsen - Konjunkturdaten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Als Spielball der US-Aktienmärkte und amerikanischerKonjunkturdaten wird sich der Deutsche Aktienindex DAX in dieser Wochevoraussichtlich an der Kursentwicklung der Wall Street orientieren.Ausschlaggebend werde vor allem die bevorstehende Flut wichtigerVeröffentlichungen zur US-Wirtschaftslage sein, sagten Händler.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Als Spielball der US-Aktienmärkte und amerikanischerKonjunkturdaten wird sich der Deutsche Aktienindex DAX in dieser Wochevoraussichtlich an der Kursentwicklung der Wall Street orientieren.Ausschlaggebend werde vor allem die bevorstehende Flut wichtigerVeröffentlichungen zur US-Wirtschaftslage sein, sagten Händler.

"Die Chancen für eine weiterhin freundliche Entwicklung des deutschenAktienmarktes sind gut", sagte ein Börsianer mit Blick auf das charttechnischeBild. "Bei einer positiven Grundstimmung könnte der DAX sogar Anlauf auf 4.040Punkte nehmen."

Die erwarteten US-Konjunkturdaten bieten Investoren einen facettenreichenEinblick in Lage und Perspektive der amerikanischen Wirtschaft. Neben demVerbrauchervertrauen der Uni Michigan, Einzelhandelsumsätzen undProduktionsdaten stehen auch Indikatoren zur Perspektiveneinschätzung desPrivaten Verbrauchs und der Industrie an. Zudem werden Zahlen zur Handels- undLeistungsbilanz sowie zu den Verbraucherpreisen erwartet. Die vierteVeröffentlichung der insgesamt acht Beige-Book-Publikationen im laufenden Jahrwird laut Landesbank Rheinland Pfalz (LRP) dann "die einzelnen Mosaiksteinezusammensetzen und das große Bild umreißen".

POSTBANK WEITER TOPTHEMA

Von Unternehmensseite erwarten Börsianer auch in der neuen Woche wenigNeues. Topthema wird der Börsengang der Postbank sein. Die Zeichnungsfrist derPosttochter endet am Freitag. Vor allem die von einigen Investoren alszu hoch angesetzte Preisspanne dürfte für Gesprächsstoff sorgen. Sollte derBörsengang doch noch abgesagt werden, wird das nach Ansicht der LRP nicht nurfür den Mutterkonzern, sondern auch für den deutschen Aktiemarkt insgesamt zumBelastungsfaktor werden. Allerdings rechnen die Analysten nicht mit einemScheitern des Börsengangs.

Schering will am Dienstag die neue Strategie des Pharmakonzernsvorstellen. Anleger warten gespannt auf Details zu den angekündigtenKosteneinsparungen und der Straffung der Forschungsgebiete. "Jetzt muss Scheringzeigen, wie das zukünftige Wachstum generiert und die operative Marge vonderzeit 14 auf 18 Prozent bis 2006 gesteigert werden soll", sagte ein Analyst.Schering-Chef Hubertus Erlen hatte im März angekündigt, die Produktpalette nochstärker auf solche Gebiete begrenzen zu wollen, die Wachstum und hoheProfitabilität ermöglichen.

ORACLE LENKT BLICKE AUF SAP

Die Quartalszahlen des US-Softwareunternehmens Oracle (Dienstag) wird die Blicke der Anleger auf Technologiewerte - vor allem auf SAP und Software AG - lenken. Von den Hauptversammlungen derLufthansa (Mittwoch) und STADA (Dienstag) werden indes keinekursbewegende Nachrichten erwartet.

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