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Wochenausblick: Marktbeobachter erwarten keinen Befreiungsschlag des DAXDPA-Datum: 2004-07-19 06:07:40

(dpa-AFX) Frankfurt - Für die mit Unternehmensdaten gespickte neue Handelswoche rechnen Marktbeobachter nach den jüngsten Kursverlusten nicht mit einem nachhaltigen Befreiungsschlag der deutschen Standardwerte.

(dpa-AFX) Frankfurt - Für die mit Unternehmensdaten gespickte neue Handelswoche rechnen Marktbeobachter nach den jüngsten Kursverlusten nicht mit einem nachhaltigen Befreiungsschlag der deutschen Standardwerte.

Eine Vielzahl von Unternehmensdaten würden auf die Marktakteure einströmen und mit dem Fall des Leitindexes DAX < DAX.ETR > unter die 3.895-Punkte-Linie sei ein Abbröckeln bis auf 3.692 bis 3.700 Punkte nicht ausgeschlossen, hieß es. Am Freitag war der DAX mit einem Minus von 0,03 Prozent auf 3.845,93 Zähler ins Wochenende gegangen.

In der vergangenen Woche hatten enttäuschende Ausblicke von Technologie-Unternehmen wie Intel < Intc.NAS > < INL.FSE > und Nokia < Nok1v.HSE > < Noa3.ETR > Anleger verschreckt und das Börsenbarometer DAX tief ins Minus gedrückt. "Damit ist die Marke von 4.000 Punkten in weite Ferne gerückt", erklärten Händler. Aus der Landesbank Rheinland-Pfalz heißt es: "Aus dem aktuellen Stimmungstief könnte ein sinkender Ölpreis helfen. Die Chancen dafür stehen insbesondere mit der jüngst vereinbarten Förderquotenanhebung nicht schlecht."

In den USA wird die Spitze der US-Berichtssaison erreicht. Rund 182 Unternehmen aus dem S & P 500 werden Zahlen für das zweite Quartal vorlegen. Der negative Start der US-Berichtssaison könnte sich nach Ansicht der DZ Bank auf den Schätzungen für die nächsten Quartale lasten.

In Deutschland kommt die Bilanzsaison mit Zahlen des Halbleiterherstellers Infineon < IFX.ETR > , des Software-Konzerns SAP < SAP.ETR > und des Pharmakonzerns Schering < SCH.ETR > allmählich in Fahrt. Auch ein Börsengang steht an. Das Biotech-Unternehmen Epigenomics rechnet nach der Verschiebung des Börsengangs auf Montag mit einem erfolgreichen Debüt am Frankfurter Aktienmarkt. Die Aktien kommen zu je 9 Euro an die Börse. Der Preis liegt damit am unteren Ende der bereits gekappten Spanne.

Neben Unternehmensdaten werden Börsianer die Rede des US-Notenbankchefs Alan Greenspan mit Interesse von den Börsianern verfolgen. Zweimal im Jahr hat sich Greenspan vor dem US-Kongreß zu rechtfertigen. "Bei den am Dienstag und Mittwoch anstehenden Terminen dürfte er im Grundton ein optimistischeres Bild des Wirtschaftswachstums zeichnen", schrieb die DZ Bank.

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