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WOCHENAUSBLICK: Ruhige Woche erwartet - DAX mit SeitwärtsbewegungDPA-Datum: 2004-07-04 10:06:54

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein börsenfreier Montag in den USA, kaum Schlüsseltermine deutscher Unternehmen und die erst langsam anrollende US-Quartalsberichts-Welle - Impulse werden dem Deutschen Aktienindex DAX < DAX.ETR > Börsenexperten zufolge in der nächsten Woche weitgehend fehlen. Für einen richtigen Schub im DAX fehle es momentan einfach an Themen, sagte Stephan Linz von der Baden-Württembergischen Bank. "Es ist weiterhin relativ schwierig." Er erwartet - ähnlich wie andere Börsianer - eher eine Seitwärtsbewegung des Deutschen Leitindex. Das Börsenbarometer dürfte nach Expertenansicht um die 4.000 Punkte pendeln. "Mich würde es auch nicht wundern, wenn Ende der Woche eine drei davorstünde", sagte ein Börsianer.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein börsenfreier Montag in den USA, kaum Schlüsseltermine deutscher Unternehmen und die erst langsam anrollende US-Quartalsberichts-Welle - Impulse werden dem Deutschen Aktienindex DAX < DAX.ETR > Börsenexperten zufolge in der nächsten Woche weitgehend fehlen. Für einen richtigen Schub im DAX fehle es momentan einfach an Themen, sagte Stephan Linz von der Baden Bank. -Württembergischen "Es ist weiterhin relativ schwierig." Er erwartet - ähnlich wie andere Börsianer - eher eine Seitwärtsbewegung des Deutschen Leitindex. Das Börsenbarometer dürfte nach Expertenansicht um die 4.000 Punkte pendeln. "Mich würde es auch nicht wundern, wenn Ende der Woche eine drei davorstünde", sagte ein Börsianer.

Auch die Bankgesellschaft Berlin rechnete nicht mit Einbrüchen auf dem Markt. "Aufgrund der dynamisch aufwärts gerichteten Weltkonjunktur sollten im zweiten Quartal die positiven Ertragsüberraschungen überwiegen und die derzeit freundliche Kurstendenz unterstützen", schrieben die Analysten. Eine nicht zu vernachlässigende Hürde stellten allerdings die Jahreshöchststände dar, die unter anderem der DAX fast schon wieder erreicht habe. "Dass gerade in der Sommerzeit der entscheidende Ausbruch nach oben stattfindet, glaube ich eher nicht", bekräftigte Berndt Fernow, Marktstratege bei der Landesbank Baden-Württemberg.

AUFTAKT ZU QUARTALSBERICHTEN IN DEN USA - WENIG AUFREGUNG ERWARTET

Erste Nachrichten über Zahlen des zweiten Quartals werden den Markt nach Expertenansicht nicht nachhaltig aufregen. Da die USA immer etwas früher dran seien, würden sie in der nächsten Woche die Vorgaben liefern, hieß es. Alcoa < AA.NYS > < ALU.ETR > und Yahoo! < YHOO.NAS > < YHO.FSE > eröffnen am Mittwoch die Quartalsberichtssaison in den USA - darauf dürfte auch die Börse in Frankfurt reagieren.

"So richtig schlimm kann es nicht werden", sagte der Marktstratege des MWB Wertpapierhandelshauses, Alfred Kaiser. Der Markt sei "unheimlich stabil" derzeit. Und selbst wenn die Zahlen schlecht ausfielen.

DIENSTLEISTUNGSINDIZES IN EUROPA UND USA - ARBEITSLOSENZAHLEN DEUTSCHLAND

In Deutschland steht am Montag der Dienstleistungsindex für das Inland und die Eurozone an - die USA-Börse hat wegen des "Independence Day" am 4. Juli nachträglich geschlossen. Die Deutsche Bank rechnet nicht mit sonderlich positiven Effekten: "Die Vorgabe des entsprechenden Indexes für das verarbeitende Gewerbe lassen nicht auf einen Anstieg schließen", hieß es. In den USA, wo der Index am Dienstag bekannt gegeben wird, könnte der Wert auf dem sehr hohen Vormonatsniveau verharren.

Am Dienstag werden die Arbeitslosenzahlen für den Juni veröffentlicht; auch hier rechnen Experten nicht mit Überraschungen. "Ein abermaliger Anstieg der Arbeitslosenzahl im Juni sollte die anhaltende Schwäche der Binnenkonjunktur in Deutschland verdeutlichen", schätzte die Deutsche Bank.

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