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Wochenrückblick:Dax geht mit höchstem Schlussstand seit Juli 2002 in Feiertage

Der Deutsche Aktienmarkt hat Anleger in der vergangenen Woche reichlich beschert. Einen Tag vor Heiligabend schloss der Dax auf dem höchsten Stand seit Juli 2002. In die Weihnachtsfeiertage ging der Leitindex mit einem Plus von 0,24 Prozent auf 4 251,62 Zähler.

dpa-afx FRANKFURT. Der Deutsche Aktienmarkt hat Anleger in der vergangenen Woche reichlich beschert. Einen Tag vor Heiligabend schloss der Dax auf dem höchsten Stand seit Juli 2002. In die Weihnachtsfeiertage ging der Leitindex mit einem Plus von 0,24 Prozent auf 4 251,62 Zähler. Im Handelsverlauf hatte er sogar 4 253,68 Punkte erreicht.

Seit dem letzten großen Verfallstermin vor einer Woche verlief das Geschäft jedoch deutlich ruhiger, sagte Aktienhändler Heinz-Bernd Schmitz von der Nord/LB in Hannover. "Von unseren Kunden haben viele mit dem Optionsverfall am vergangenen Freitag das Jahresende eingeläutet. Wir haben festgestellt, dass das Geschäft gegenüber der Vorwoche deutlich zurückgegangen ist."

US-Weihnachtsrally Beflügelt

Für den Gesamtmarkt waren es in der vergangenen Woche vor allem Kursgewinne der US-Börsen, die den Markt antrieben. Die so genannte "Weihnachtsrally" an der Wall Street ließ die wichtigsten US-Indizes auf die höchsten Stände seit Mitte 2001 steigen.

Neben Konjunkturdaten der weltgrößten Volkswirtschaft entspannte besonders der wöchentliche Ölbericht des US-Energieministeriums. Demnach haben die gelagerten Reserven wieder ein beruhigendes Niveau erreicht. Der daraufhin stark gesunkene Ölpreis sorgte wieder für Nachfrage bei den Automobilwerten.

Schlechte Nachrichten AUS DER Pharmabranche

Lebhafter ging es in der Pharmabranche zu, in der eine schlechte Nachricht die andere jagte. Im In- und Ausland berichteten mehrere Unternehmen, Studien hätten gefährliche Nebenwirkungen belegt oder die Wirkungslosigkeit von Medikamente unter Beweis gestellt. Im Dax wechselten Anleger daraufhin zur Altana-Aktie , da das Unternehmen von schlechten Nachrichten verschont blieb.

Unter den Einzelhandelswerten profitierten Karstadt-Quelle vom Verlauf des Weihnachtsgeschäfts. Ein gutes Weihnachtsgeschäft hat den Umsatzrückgang bei dem angeschlagenen Konzern aufgefangen. "Die Lage ist ganz offenkundig günstiger als erwartet", hieß es aus Kreisen des Aufsichtsrats. Der Kurs des Handelshauses stieg zugleich auch wegen Neuigkeiten zum geplanten Konzernumbau. Hingegen hielt sich die Aktie der Douglas Holding im Wochenverlauf eng an der 26-Euromarke.

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