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Wössner will Kommunikationsmarkt durch Selbstkontrolle regulieren

Wer diese Märkte beaufsichtigen wolle, müsse ebenso "dynamisch, international und konvergenzorientiert" sein wie die Märkte selbst, erklärte Wössner auf einem Symposium zur "Kommunikationsordnung 2010".

ADX BERLIN. Der Vorsitzende der Bertelsmann Stiftung, Mark Wössner, will den Kommunikationsmarkt in Zukunft über Wettbewerb und Selbstkontrolle regulieren. Wer diese Märkte beaufsichtigen wolle, müsse ebenso "dynamisch, international und konvergenzorientiert" sein wie die Märkte selbst, erklärte Wössner am Montag auf einem Symposium zur "Kommunikationsordnung 2010" in Berlin. Deshalb werde es die traditionelle Regulierung des Kommunikationsmarktes in zehn Jahren nicht mehr geben.

In fünf bis zehn Jahren würden 80 Mill. europäische Haushalte digitale interaktive Fernsehprogramme nutzen, heißt es in einer von der Bertelsmann Stiftung in Auftrag gegebenen Studie. Das passive Fernsehen werde durch erweiterte Bandbreiten in der Datenübermittlung und interaktive Rückkanäle zum steuerbaren Infotainment-Terminal. Öffentlich-rechtliche Medien würden jedoch auch in Zukunft wichtige gesellschaftliche Funktionen wahrzunehmen haben.

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