Wohnungen durchsucht
Verdächtige Substanzen bei belgischen Radprofis gefunden

Bei einer Durchsuchung der Wohnhäuser von sechs Radprofis durch die belgische Drogenfahndung wurden 21 verdächtige Substanzen entdeckt. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Kortrijk mit.

HB BRÜSSEL/KORTRIJK. Die Justizbehörden bestätigten zugleich, dass ein Tierarzt aus dem flämischen Oostrozebeke "menschliche Hormone" an Radprofis geliefert hatte. Auch seine Räume wurden durchsucht.

Den Hausdurchsuchungen sind nach Behördenangaben gründliche Voruntersuchungen vorausgegangen. "Wenn die Taten bewiesen werden, sind sie eindeutig nicht das Werk von nur einer Person", sagte Staatsanwalt Johan Sabbe, der Belgien-weit das Vorgehen gegen mögliche Dopingsünder koordiniert. Die Beschlagnahme der Substanzen in den durchsuchten Häusern bedeute nicht, dass alle betroffenen Sportler verbotene Mittel besaßen. Dies müssten Laboranalysen erst beweisen.

Neben dem Haus von Johan Museeuw durchsuchten die Fahnder nach Informationen der belgischen Presseagentur Belga auch die Wohnungen der Radprofis Jo Planckaert, Chris Peers, Mario De Clercq, Nico Hendrickx und Oliver Penny. Der belgische Radsport-Verband erklärte zu den Durchsuchungen lediglich, dass die Justiz sein Vertrauen besitze. Man wolle zunächst das Ergebnis der Untersuchungen abwarten.

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