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Wohnungseigentumsrecht

BGH-Urteilvom 01.10.2004 00:00:00 - V ZR 210/03



Bundesgerichtshof
Wohnungseigentumsrecht


BGB § 892; WEG § 8

Wird bei der Grundbucheintragung eines durch Unterteilung entstandenen Wohnungseigentums sowohl auf die ursprüngliche Teilungserklärung, die von der Unterteilung erfasste Räume als gemeinschaftliches Eigentum ausweist, als auch auf die Unterteilungserklärung Bezug genommen, so liegt eine inhaltlich unzulässige Eintragung vor, die nicht Grundlage eines gutgläubigen Erwerbs sein kann.

BGB §§ 440 Abs. 1, 325 Abs. 1 Satz 2 (Fassung: 1. 1. 1964)



Ein Kaufvertrag ist nur teilweise nicht erfüllt, wenn der Verkäufer von Wohnungseigentum wegen einer fehlgeschlagenen Unterteilung lediglich einen isolierten Miteigentumsanteil verschaffen kann, dieser aber dem Käufer die Möglichkeit eröffnet, durch eine Inanspruchnahme der Miteigentümer eine Änderung von Teilungserklärung und Aufteilungsplan zu erreichen und auf diesem Weg Wohnungseigentum zu erwerben.



BGH-Urteil vom 01.10.2004 - V ZR 210/03





Quelle: DER BETRIEB, 27.10.2004

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