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Wolfsburg behauptet Tabellenführung gegen Lautern

Der VfL Wolfsburg hat die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga mit einem schwer erkämpften 2:1 (1:0)-Heimerfolg über den 1. FC Kaiserslautern behauptet.

dpa WOLFSBURG. Der VfL Wolfsburg hat die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga mit einem schwer erkämpften 2:1 (1:0)-Heimerfolg über den 1. FC Kaiserslautern behauptet.

Martin Petrow (13.) und Diego Klimowicz (90.) erzielten vor 18 295 Zuschauern in der VW-Arena die Tore für die Mannschaft von Trainer Erik Gerets, die den vierten Saisonsieg in Serie feierte. "Daran hatten unsere Anhänger einen sehr, sehr großen Anteil. Sie haben uns nach dem Ausgleich noch zum Sieg getrieben", meinte der VfL-Coach hoch zufrieden.

Für den Kontrahenten aus der Pfalz geht der Blick nach der vierten Saisonniederlage, die auch Carsten Jancker (81.) mit seinem zweiten Saisontreffer nicht verhindern konnte, hingegen wieder nach unten. Anlass zur Sorge gibt es nach Ansicht von Trainer Kurt Jara jedoch nicht. "Wie die Mannschaft sich vor allem in der zweiten Halbzeit präsentiert hat, lässt hoffen. Leider wurden wir dafür am Ende nicht belohnt", sagte der Österreicher.

Bei guten äußeren Bedingungen erwischten die bis auf den am Knie operierten Marian Hristow in Bestbesetzung angetretenen Hausherren einen Start nach Maß, denn schon der erste gefährliche Ball landete im gegnerischen Gehäuse. Petrow verwandelte einen Freistoß mit einem platzierten Schuss aus 22 Metern ins rechte untere Toreck unhaltbar für Lauterns Torhüter Thomas Ernst.

Vorausgegangen war ein Foul von Thomas Riedl an Wolfsburgs Regisseur Andres D'Alessandro, der nach auskurierter Lymphknotenentzündung zwar wieder in der Startelf stand, aber bereits nach 38 Minuten das Feld wegen neuerlicher Leistenbeschwerden verlassen musste. "Andres hatte vor dem Spiel keine Schmerzen. Also musste ich ihn bringen. Sonst wäre er mir sehr böse gewesen", sagte Gerets.

Zu diesem Zeitpunkt hätte der VfL die Partie bereits entschieden haben können, aber im Abschluss fehlte die Präzision. Nationalstürmer Thomas Brdaric scheiterte aus Nahdistanz am reaktionsschnellen Ernst (19.), Hans Sarpeis Schuss von der Strafraumgrenze strich ebenso knapp am rechten Pfosten vorbei (25.) wie drei Minuten später ein straffer Direktschuss von Diego Klimowicz nach einer genauen Eingabe von Brdaric. "In dieser Phase haben wir den Faden völlig verloren und mussten froh sein, dass der VfL nicht nachgelegt hat", gestand Jara.

Vergleichbare Möglichkeiten hatten Jaras Lauterer, bei denen Ernst erneut den grippekranken Tim Wiese ersetzen musste, nicht zu bieten. Die "Roten Teufel" brauchten immerhin 40 Minuten, um einmal Erfolg versprechend vor dem Tor von VfL-Keeper Simon Jentzsch aufzutauchen. Eingreifen musste Wolfsburgs Nummer eins aber nicht. Der 18-Meter-Freistoß von Lauterns Regisseur Ferydoon Zandi ging über das Tor.

Kurz nach Wiederanpfiff zielte Jancker zwar besser, aber auch nicht gut genug. Sein 20-Meter-Schuss senkte sich auf die Latte des Wolfsburger Tors (56.). Janckers zweiter Versuch wurde von Jentzsch vereitelt (67.). Im dritten Anlauf war der frühere Nationalstürmer dann aber doch erfolgreich. Zum ersehnten Punktgewinn reichte es dennoch nicht, weil Klimowicz auf der Gegenseite noch einmal energisch nachsetzte und zum umjubelten Siegtor einschoss.

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