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Woronin führt Bayer im Alleingang zum 3:2

Dank Andrej Woronin hat Bayer Leverkusen den Anschluss an die Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga gewahrt.

dpa LEVERKUSEN. Dank Andrej Woronin hat Bayer Leverkusen den Anschluss an die Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga gewahrt. Der ukrainische Nationalspieler sorgte mit seinen drei Toren (50./54./78.) vor 22 500 Zuschauern in der ausverkauften Bayarena fast im Alleingang für die Wende beim 3:2 (0:1) gegen Arminia Bielefeld.

Für die Ostwestfalen hatten der Südafrikaner Delron Buckley (20.) und Fatimir Vata (72.) getroffen. Woronin, der für den formschwachen Franca in die Mannschaft gekommen war, bewahrte durch einen starken Auftritt Leverkusens glänzende Heimbilanz von 14 Pflichtspielen ohne Niederlage und schraubte sein Torkonto auf vier Treffer hoch. Bielefeld musste durch die Niederlage in einem spannenden Spiel die Bayer-Elf in der Tabelle an sich vorbei ziehen lassen.

"Das war ein besonderes Spiel für mich, ich habe meine Chance endliche genutzt", sagte Matchwinner Woronin. Gäste-Trainer Uwe Rappolder war nicht mit dem Resultat, aber mit der Leistung zufrieden: "Wir haben heute eine ganze Menge zu einem guten Fußball- Spiel beigetragen."

Bielefeld, das als zweitbeste Auswärtsmannschaft an den Rhein gereist war, präsentierte sich nach zuletzt zwei Siegen lange Zeit als unangenehmer und sehr selbstbewusster Gegner. Angeführt vom überragenden Woronin drehte der Champions-League-Teilnehmer nach der Pause auf und siegte verdient.

Wie in den vergangenen Wochen zogen die Ostwestfalen auch in der Bayarena ihr gefährliches Konterspiel auf und nutzten gleich ihren ersten Vorstoß zur Führung. Nach einem schönen Pass von Patrick Owomoyela schob Buckley (20.) aus fünf Metern sicher ein. Bayer - Kapitän Jens Nowotny machte dabei keine glückliche Figur. Die spielstärkeren Leverkusener hatten in der ersten Hälfte mehr Chancen. Doch Dimitar Berbatow (16./27.) sowie Robson Ponte (31.) scheiterten am sicheren Arminia-Torhüter Mathias Hain, in dessen sonst so sicheren Abwehrreihe es diesmal ungewöhnlich viel Löcher gab.

Bayer kam mit viel Elan aus der Kabine und schaffte schnell den verdienten Ausgleich (50.). Eine Flanke des erstmals nach seiner Fußprellung eingesetzten Carsten Ramelow köpfte Woronin zum Ausgleich ein. Nur vier Minuten später konnte ein Schuss des nach der Pause eingewechselten Nationalspielers Paul Freier, der für viel Schwung auf der rechten Seite sorgte, zunächst abgewehrt werden. Doch Woronin war aus spitzem Winkel mit einem trockenen Rechtsschuss ins lange Eck zum zweiten Mal erfolgreich.Ein Durcheinander in der Bayer - Hintermannschaft nutzte Vata aber zum Ausgleich, wieder hinterließ Nowotny keinen guten Eindruck. Aber erneut Woronin machte alle Hoffnungen der Gäste auf einen Punkt zunichte.

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