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Woronin retten Leverkusen einen Punkt in Bochum

Die Erfolgsserie des VfL Bochum gegen Bayer Leverkusen ist gerissen. Dank des späten Treffers von Andrej Woronin (87.) hat die Elf von Trainer Klaus Augenthaler beim 2:2 (1:0) im Ruhrstadion erstmals seit vier Spielen nicht mehr in der Fußball-Bundesliga gegen den VfL verloren.

dpa BOCHUM. Die Erfolgsserie des VfL Bochum gegen Bayer Leverkusen ist gerissen. Dank des späten Treffers von Andrej Woronin (87.) hat die Elf von Trainer Klaus Augenthaler beim 2:2 (1:0) im Ruhrstadion erstmals seit vier Spielen nicht mehr in der Fußball-Bundesliga gegen den VfL verloren.

Vratislav Lokvenc (29.) und Christoph Preuß (70.) hatten die Hausherren vor 26 289 Zuschauern zwar zwei Mal die Führung beschert, doch Dimitar Berbatow (66.) und drei Minuten vor dem Ende der eingewechselte Woronin glichen jeweils für die Leverkusener aus .

"In der Schlussphase haben wir nicht mehr so konzentriert nach hinten gespielt und die Leverkusener unterschätzt", sagte Bochums bester Spieler Christoph Preuß. "Auf Grund der Spielanteile geht das 2:2 in Ordnung. Aber wenn das schönste Tore wegen angeblichen Abseits nicht gegeben wird, dann ist man schon sauer und enttäuscht", sagte VfL-Coach Peter Neururer im Sender "Premiere" und spielte damit auf den wegen angeblichen Abseits nicht anerkannten Treffer von Lokvenc (62.) an. Allerdings hatte auch der VfL in der 7. Minute Glück, als Schiedsrichter Lutz Michael Fröhlich ein Foulspiel an Bayer-Stürmer Dimitar Berbatow im Strafraum übersah.

In einem klasse Spiel mit hohem Tempo und vielen Chancen boten beide Mannschaften vor 26 289 Zuschauern im Ruhrstadion guten Kombinationsfußball. Vor allem die Gastgeber zeigten die größere Einsatzbereitschaft. Belohnt wurden die Bochumer in der 29. Minute, als Lokvenc zunächst das Laufduell gegen Nationalspieler Jens Nowotny gewann und anschließend auch Bayer-Keeper Jörg Butt keine Abwehrchance ließ. "Wir waren lange gar nicht auf dem Platz. So kann man keinen Fußball spielen", schimpfte Bayer-Coach Augenthaler.

Erst nach dem Rückstand fand seine Mannschaft ins Spiel. Jedoch vergaben zunächst Berbatow (32./44.), Franca (29./41.) und Babic (39.) beste Möglichkeiten. Bei den Bochumern hatten der ehemalige Leverkusener Preuß mit einen Volleyschuss (12.) und Marcel Maltritz (27.) Chancen zu einer höheren Führung.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit begann die Partie zerfahren. Statt spielerischer Klasse prägten Fouls das Bild. Auch der frühere Bochumer Paul Freier, den Augenthaler wegen Formschwäche zunächst nur auf der Bank ließ, konnte nach seiner Einwechselung in der 57. Minute keine großen Impulse setzen. Doch als Berbatow (66.) mit dem Kopf der Ausgleich gelang und der überragende Bochumer Preuß mit seinem ersten Saisontreffer nur vier Minuten später den alten Abstand wieder herstellte, stand das Spielerische wieder im Vordergrund.

Roque Junior (69.) scheiterte aus fünf Metern und Woronin (74.) aus spitzem Winkel an VfL-Keeper van Duijnhoven. Auf der anderen Seite sorgte zwei Mal Zvjezdan Misimovic (75./80.) mit Freistößen für höchste Gefahr vor dem Bayer-Tor. Den Schlusspunkt setzte allerdings der eingewechselte Woronin nur drei Minuten vor dem Ende mit seinem ersten Treffer im Bayer-Trikot.

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