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WPP schließt Übernahme von Grey Global nicht aus - Halbjahreszahlen

Die britische Werbegruppe WPP Group hat die Übernahme des New Yorker Konkurrenten Grey Global Group nicht ausgeschlossen. Unternehmenschef Martin Sorrell lehnte am Freitag in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFX News eine mögliche Akquisition nicht grundsätzlich ab. Allerdings relativierte Sorrell entsprechende Medienberichte. Das Thema Grey Global habe für die WPP nicht die Bedeutung, wie es in verschiedenen Medien dargestellt werde.

dpa-afx LONDON. Die britische Werbegruppe WPP Group hat die Übernahme des New Yorker Konkurrenten Grey Global Group nicht ausgeschlossen. Unternehmenschef Martin Sorrell lehnte am Freitag in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFX News eine mögliche Akquisition nicht grundsätzlich ab. Allerdings relativierte Sorrell entsprechende Medienberichte. Das Thema Grey Global habe für die WPP nicht die Bedeutung, wie es in verschiedenen Medien dargestellt werde.

Nach der Veröffentlichung von Geschäftszahlen wollte Sorrell zudem keine konkrete Prognose für den weiteren Geschäftsverlauf der WPP abgeben. "Wir fühlen uns gut, was die Geschäfte angeht", sagte der Chef der weltweit drittgrößten Werbegruppe lediglich. "Es ist Feuer auf allen Zylindern."

Halbjahresbilanz Unter Markterwartungen

WPP hatte im ersten Halbjahr beim Vorsteuergewinn die Erwartungen der Analysten verfehlt. Das Vorsteuerergebnis (EBT) stieg binnen Jahresfrist zwar von 153,6 Mill. auf 176,3 Mill. britische Pfund (261 Mio Euro), die Experten hatten aber im Schnitt mit 203 Mill. Pfund gerechnet. Der Umsatz erhöhte sich bei stabilen Wechselkursen um 13 % auf 2,03 Mrd. Pfund, teilte WPP am Freitag in London mit. Die Analysten hatten 2,15 Mrd. Pfund vorhergesagt.

Die Zwischendividende soll mit 2,50 Pence je Aktie um 20 % höher als vor einem Jahr ausfallen. Ein möglicher Risikofaktor für die Geschäftsaussichten sei die wirtschaftliche Entwicklung in den USA nach der Wahl des US-Präsidenten, hieß es.

Die operative Marge solle 2005 rund 14,5 % und ein Jahr später 15 % erreichen. Langfristig strebt WPP eine Marge im operativen Geschäft von 20 % an.

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